Schweißdrüsen-OP in Tumeszenz-Lokalanästhesie

Von besonderer Bedeutung ist es, dass die OP bei uns in örtlicher Betäubung durchgeführt wird.

Der Tag der OP
Am OP-Tag dürfen Sie nicht nüchtern sein. Ein leichtes Frühstück und Mittagessen ist erwünscht. Außerdem sollten Sie einen Tag vor und zwei bis drei Tage nach der OP nicht rauchen.

Nach der Hautdesinfektion werden zunächst die Stellen, an denen die Hautschnitte angelegt werden, mit normalem Betäubungsmittel betäubt. Anschliessend wird die TLA ins Unterhautfettgewebe gespritzt, dies geschieht weitgehend schmerzfrei. Die unterspritzten Hautareale werden nach und nach taub.

Die örtliche Betäubung
Bei der TLA werden grosse Mengen einer verdünnten Lokalanästhesielösung in die Achselhöhle gespritzt. Die Lösung enthält Epinephrin das die Blutgefässe verengt und Bicarbonat, welches ein schmerzfreies Infiltrieren ermöglicht.

Sowohl das Ausmass der Blutung während und die Schwellung nach der OP werden durch die TLA enorm vermindert.
Sie können nach ein bis zwei Tagen wieder zur Arbeit gehen.

Bei ca. 90 % der Patienten kann direkt nach dem Eingriff eine gewisse Besserung der Schweißsekretion beobachtet werden.
Es dauert ca. 2-4 Wochen bis alle Blutergüsse und Schwellungen zurückgegangen sind.

Das Absaugen
Bei der Schweißdrüsenabsaugung in TLA wird nach der Betäubung des Gewebes eine lange stumpfe Kanüle in das Unterhautfettgewebe eingeführt. Die Hautschnitte sind nach wenigen Wochen kaum noch sichtbar. Einmal abgesaugte Schweißdrüsenzellen werden in der Regel nicht neu gebildet.

Das Resultat
Zu bemerken ist, dass alle Schweißdrüsenzellen die abgesaugt wurden, normalerweise nicht mehr nachwachsen oder neu gebildet werden.
Nach Abschluss der Schweißdrüsenabsaugung werden die Hautschnitte mit einem Klammerpflaster versehen und ein Druckverband angelegt. Dieser muß zwei bis drei Tage getragen werden.

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